Archiv für den Monat Februar 2015

Schosch schreibt über: Birdman oder (Die unverhoffte Macht der Ahnungslosigkeit) – Nicht in Schubladen denken

Michael Keaton ist wieder zurück! Nach einer gefühlten Ewigkeit ist der Altschauspieler, der unter anderem durch die Tim Burton Filme Beetlejuice (1988), Batman (1989) und Batman Returns (1992) bekannt wurde, wieder auf der großen Leinwand zu sehen. Nach diesen kommerziell erfolgreichen Filmen wurde es etwas still um ihn. Auch wenn er immer wieder in Film- und Fernsehproduktionen mitwirkte, schaffte Keaton nie den Sprung in die oberste Schauspielerliga. Doch dies gelang ihm schließlich durch den Film Birdman oder (Die unverhoffte Macht der Ahnungslosigkeit). Meiner Ansicht nach, ein gelungenes Comeback.
Alejandro González Iñárritu, Regisseur von unter anderem Babel und 21 Gramm, hat sich bei seinem neuesten Werk nicht lumpen lassen und teilt mit subtiler Leichtigkeit Seitenhiebe auf Superhelden, Blockbuster und den Broadway aus und kreiert mit Birdman einen der interessantesten Filmen dieses/letzten Jahres.

Die Handlung von Birdman oder (Die unverhoffte Macht der Ahnungslosigkeit) lässt sich nicht so einfach erklären, denn es steckt mehr dahinter als man auf den ersten Blick sieht, doch die Grundthematik ist folgende:

Der ehemalige Hollywoodstar Riggan Thomson (Michael Keaton) will dem Filmbusiness zeigen, dass er mehr sein kann als nur ein eindimensionaler „Batman-Klon“. Deswegen inszeniert er am Broadway das Theaterstück „What We Talk About When We Talk About Love“ und ist Hauptdarsteller und Regisseur zugleich. Doch das Stück steigt ihm zu Kopf und Riggan fantasiert sich immer wieder seine eigene Realität zurecht. In den Tagen vor der Aufführung gerät er immer mehr in finanzielle, persönliche und mentale Konflikte, sei es mit seinem Darstellerkollegen, dem exzentrischen Mike Shriner (Edward Norton), seiner Tochter (Emma Stone) oder seinem Alter-Ego Birdman.

Eine bemerkenswerte filmische Leistung hat der Regisseur Alejandro González Iñárritu hier auf die Leinwand gezaubert. Birdman glänzt durch eine so fließende Kameraführung, die den Anschein erweckt, dass alles in einem Stück gedreht wurde (One-Shot). Dabei wurde zwar hin und wieder getrickst und einige Schnitte erkennt man doch, aber alleine schon der Aufwand, der hier geleistet wurde, muss gewürdigt werden. Anfänglich etwas befremdlich und ungewohnt, aber sobald man sich daran gewöhnt hat, wird man förmlich in den Film hineingezogen und es fühlt sich an, als würde man live dabei sein oder im Theater sitzen. Fast der ganze Soundtrack beschränkt sich auf die Jazzmusik des Drummers Antonio Sanchez und gibt den Szenen eine gewisse Spannung und Wichtigkeit. Der Film vermischt spielerisch die Grenzen zwischen Fiktion und Realität, denn reale Schauspieler und Produktionen werden erwähnt oder in die Wahnvorstellungen von Riggan eingebaut. Birdman bricht die allgemein bekannten Erwartungen und kreiert einen speziellen Unterton (Metaebene), denn Birdman ist Theater im Theater, kritisiert Kritiker und spielt mit den gängigen Klischees der Filmbranche, nur um sie dann zu brechen.

Nicht nur die Inszenierung ist überragend, sondern auch die schauspielerische Leistung sämtlicher Darsteller. Alle werden authentisch und gleichzeitig sympathisch dargestellt. Michael Keaton spielt den ehemaligen Superstar mit Hang zur Selbstzerstörung grandios und nachvollziehbar. Doch die schauspielerische Oberhand in Birdman hat eindeutig Edward Norton, der jedem die Show stiehlt, wenn er in einer Szene dabei ist. Er spielt den exzentrischen Starschauspieler Shriner unglaublich authentisch und mit viel Charme. Schade, dass er ab der zweiten Hälfte des Filmes seltener vorkommt. Auch die anderen Darsteller (u.a. Emma Stone, Zach Galifianakis) glänzen mit fantastischem schauspielerischem Können.

Mit einer Laufzeit von 119 Minuten ist Birdman fast perfekt und hat die Oscar-Nominierung für Besten Film eindeutig verdient. Birdman oder (Die unverhoffte Macht der Ahnungslosigkeit) bekommt daher von mir meine bis jetzt höchste Bewertung, nämlich 9 von 10 unbezahlte Taxifahrer.

Originaltitel: Birdman or (The Unexpected Virtue of Ignorance)

Erscheinungsjahr: 2014

Regie: Alejandro González Iñárritu

Darsteller: Michael Keaton, Edward Norton, Emma Stone, Zach Galifianakis, Naomi Watts

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Jon schreibt über: American Sniper

Bradley Cooper hat den Aufstieg in Hollywoods oberste Liga geschafft. Man muss das anerkennen, wenn man bedenkt, dass sein wohl erster Hit die Las Vegas-Komödie Hangover war. Mittlerweile zweifelt jedoch keiner mehr an seinen schauspielerischen Leistungen – spätestens nach American Hustle und seinen Paraderollen in Kombination mit Jennifer Lawrence. Doch American Hustle soll nicht sein letzter, der westlichen Kultur angelehnter Streifen bleiben, denn Clint Eastwood hat ihn nun in seinem im Irak-Krieg spielenden Film American Sniper an Bord geholt. Der Film sollte im Deutschen übrigens Stolz der Nation heißen, was aber mittlerweile offensichtlich und glücklicherweise wieder zurückgenommen wurde, da vielleicht einige diesen Titel wohl doch als sehr problematisch angesehen hätten und er in Anlehnung an Inglorious Basterds (Frederik Zoller als Ami-tötender Nazi-Held) ein nicht gerade passender Name für ein ernstes Kriegsdrama gewesen wäre.

Der Film handelt von dem Navy Seal Chris Kyle, der während des Irak-Kriegs zum besten Sniper seiner Kompanie und somit auch zum Kriegshelden avanciert. Während seine Frau (Sienna Miller) zuhause mit seinem Sohn das besorgte Leben führt, begibt sich Kyle jeden Tag in Lebensgefahr, um seine Mitsoldaten zu beschützen. Er gerät immer tiefer in den Kriegssumpf und es fällt ihm zusehends immer schwerer, sich von den Erlebnissen im Irak seelisch abzugrenzen.

Aufgrund des unermesslichen Erfolges an den Kinokassen in den USA kann man vermuten, dass es sich hier um einen wirklich bewegenden und außerordentlich guten Anti-Kriegsfilm handelt, der die Massen berührt, so wie es einst Der Soldat James Ryan tat. Doch diese Emotionen bleiben in American Sniper auf der Strecke. Meines Erachtens findet hier kein Leidensprozess von Chris Kyle statt, denn die verhältnismäßig kurzen Ausschnitte aus seinem Leben in den USA bei seiner Frau fallen sehr gemäßigt und ruhig aus. Außer einigen Drinks in seiner Kneipe scheint sich Kyle alias Cooper keine großen Ausrutscher zu leisten. Besser und glaubwürdiger sind dagegen die Szenen, welche das Kriegsgeschehen zeigen. Es sind verstörende Aufnahmen und Situationen, welche durchaus dramatisch sein können und in einer Person Schaden anrichten können. So muss beispielsweise ein Kind erschossen werden, das offensichtlich eine Gefahr darstellt. Die Grundlage für eine innere Zermürbung wäre also geschaffen. Stattfinden tut sie jedoch nicht.

Es ist nun zwar billig, zu behaupten, dass Clint Eastwood hier eine politische Aussage trifft, aber diese These ist teilweise durchaus berechtigt. Es wird ihm bereits vorgeworfen, in diesem Film den Irak explizit mit dem Terror zu verknüpfen, wie es einst George W. Bush mit der Achse des Bösen getan hat. Clint Eastwood – ein bekennender Republikaner – macht das hier meiner Meinung nach zwar nicht, er grenzt sich jedoch auch nicht davon ab. Denn die verherrlichende Darstellung eines „Kriegs-Helden“, der massenweise (160 um genau zu sein) irakische Terroristen tötet, überwiegt im Film ganz klar gegenüber der Darstellung, wie Kyle darunter „leidet“. Es kommt auch so daher, als seien plötzlich alle Iraker der amerikanischen Armee feindlich gesinnt. Es besteht kein Bezug zum Volk, wie es zum Beispiel in The Hurt Locker der Fall war, sondern der Schwerpunkt liegt ganz klar auf dem Töten von Feinden. Wenn man sich nun das stereotypische Bild, das man von den Amerikanern hat, zu Gemüte führt, ist es eigentlich kein Wunder, dass die Kassen nur so klingeln. Die zunehmende Abneigung gegenüber den Demokraten bestätigt diese These – offensichtlich muss wieder etwas Gravierendes passieren, damit das Lüstern der Amerikaner nach Kriegstreiberei wieder milde gestimmt werden kann.

Schauspielerisch ist es grundsolide, was einem geboten wird. Da es nicht sehr viele tragende Figuren in dem Film gibt außer Chris Kyle, seiner Frau und einigen Soldaten, könnten diese sich sehr positiv in die Erinnerung brennen. Doch das tun sie nicht wirklich. Cooper spielt nämlich nur den coolen, kaltblütigen Killer, der ab und zu mal sein Gesicht verzieht und Miller eben seine verzweifelnde Ehefrau, wie man sie schon in 100 anderen Filmen gesehen hat. Klar, diese Art von Kyle, welche als typisch amerikanisch dargestellt wird, da Veteranen und ähnliche Kaliber nicht viel an sich heranlassen, ist authentisch. Doch einen Tick mehr Ausreizung der Empathie-Kompetenz des Publikums kann man bei einem groß betitelten Anti-Kriegsdrama schon erwarten.

Lässt man alle beschriebenen, durchaus auch sozialkritischen Gesichtspunkte außer Acht, ist American Sniper ein Film, der unterhält, aber auch etwas zu lang geraten ist. Den Stoff für eine Familien-Ära – so scheint der Film schematisch aufgebaut zu sein – hat Eastwoods Drama nicht. Er hat die kontrovers diskutierte Autobiographie von Chris Kyle (er prahlt übrigens schon im Titel mit seinen knapp 200 Tötungen) gut als Film umgesetzt, aber vielleicht die falschen Schwerpunkte für einen Anti-Kriegsfilm gesetzt. Bradley Cooper geht im Oscar-Rennen gegen Michael Keaton und Co. unter und wenn dieser Film die Trophäe für den Besten Film gewinnt, habe ich den Glauben an diese Verleihung verloren, welcher heuer aufgrund der Nominierung (und einigen anderen Gründen) sowieso schon angeschlagen ist.

American Sniper erfüllt bei weitem nicht, was er verspricht und scheint auf das amerikanische Publikum zugeschnitten zu sein, da dieses einen anderen, subjektiveren Zugang zu diesem Thema hat. Objektiv betrachtet ist er ein Kriegsfilm mit ordentlicher Aufmachung und einer verhältnismäßig geregelten Portion Patriotismus. Mit derselben im Ton vergreifenden Machart wie Eastwood schließe ich mit 4 von 10 selbstverherrlichenden Childshots.

 

Originaltitel: American Sniper

Kinostart Deutschland: 26.02.2015

Regie: Clint Eastwood

Darsteller: Bradley Cooper, Sienna Miller

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Hier gibt´s alle bisher veröffentlichten Kritiken und Artikel

#:

5 Zimmer,Küche, Sarg (2014)

A:

Amazing Spider-Man 2, The (2014)

American Hustle (2013)

American Sniper (2015)

A Million Ways to Die in the West (2014)

Anchorman (2004)

Anchorman 2 (2014)

Avengers 2: Age of Ultron (2015)

B:

Birdman oder(Die unverhoffte Macht der Ahnungslosigkeit) (2015)

Bewertungstabelle

C:

Chappie (2015)

Cottage Country (2013)

Counselor, The (2013)

D:

Dallas Buyers Club (2013)

Das ist das Ende  (2013)

Dating Queen (2015)

Don Jon (2013)

Drachenzähmen leicht gemacht 2 (2014)

E:

Elysium (2013)

F:

Fury (2014)

G:

Grand Budapest Hotel (2014)

Guardians of the Galaxy (2014)

Guardians of the Galaxy (Gastkritik) (2014)

H:

Hercules (2014)

Hobbit, Der – Smaugs Einöde (2013)

Hobbit, Der – Smaugs Einöde (Gastkritik) (2013)

Hobbit-Special von Jon (2014)

I:

Interstellar (2014)

J:

Jurassic World (2015)

K:

Kung Fury (2015)

L:

Legend of Hercules, The (2014)

LEGO Movie, The (2014)

M:

Machete Kills (2013)

Mad Max: Fury Road (2015)

Maleficent (2014)

N:

Non Stop (2014)

O:

Oh Brother where art thou? (2000)

Oscar-Feature von Jon (2014)

P:

Planet der Affen: Revolution (2014)

Prisoners (2013)

Punisher – War Zone (2008)

Q:

R:

Return of the First Avenger, The (2014)

S:

Sheonado von Jon (2014)

Sin City: A Dame to Kill For (2014)

Snowpiercer  (2013)

St. Vincent (2014)

T:

Tanz der Teufel (1981)

Tanz der Teufel 2 (1987)

Thor 2 – The Dark Kingdom (2014)

Total Recall (1990)

Tribute von Panem, Die – Catching Fire (2013)

U:

V:

W:

Walter Mitty (2014)

Wolf of Wall Street, The (2013)

World War Z (2013)

World´s End, The (2013)

X:

X-Men: Zukunft ist Vergangenheit (2014)

Y:

Z:

Vali schreibt über Fury / Herz aus Stahl – Brad Pitt gewinnt den Zweiten Weltkrieg

Sabotage-Regisseur und Autor von Filmen wie The Fast and the Furios hat sich schon letztes Jahr mit Ersterem nicht wirklich mit Ruhm bekleckert. Einen alternden Action-Star nochmal mit einem pseudo-komplexen Schießbuden-Theater auf die Leinwand zu bringen erwies sich auch als weniger gute Idee. Doch was soll schon mit einer guten alten Zweiten Weltkriegs-Thematik schief gehen, der die schrecklichen Seiten der damaligen Zeit beleuchtet – vor allem wenn Hollywood-Galionsfigur Brad Pitt im Scheinwerferlicht steht? Ziemlich viel um genau zu sein…

Oberste Priorität in einem „Anti“-Kriegsstreifen hat natürlich der unerfahrene Jüngling und Publikumssympathisant – hier verkörpert von Logan Lerman (kennt man aus irgendwelchen Filmen, meh). Der Jüngling war logischerweise noch nie in ein Gefecht verwickelt, hat geschweige denn mal eine Waffe in der Hand gehalten, dementsprechend wenig begeistert zeigt sich die Stereotypen-Truppe um Brad Pitt. Zu einem wäre da Shane aus The Walking Dead, der ein Arsch ist. Shia LaBeouf ist die religiöse Nase der Einheit und nervt gleichermaßen den Zuschauer wie seine Kollegen mit bibelbegeistertem Geschwafel – ein Arsch ist er übrigens auch. Michael Pena gibt als mexikanischer Arsch der Einheit eine multikulturelle Note. Wie es sich aus meiner Personenbeschreibung möglicherweise erahnen lässt, können sich unsere tapferen Amerikaner eher weniger leiden. Das tun sie auch, manchmal jedoch auch nicht – je nachdem ob es gerade zum Skript passt. So gibt sich Brad Pitt Mühe, einen vom Krieg gezeichneten Veteranen zu porträtieren, welcher mit seiner Vergangenheit genauso ringt wie mit den Geschehnissen der Gegenwart – zumindest im ersten Drittel des Filmes. Irgendwann scheint den Autoren nämlich eingefallen zu sein, dass man möglicherweise nicht alle auftretenden Protagonisten des Films hassen sollte, da kann man schon mal so unwichtige Kleinigkeiten wie eine Charakterentwicklung vergessen. Wer genau hinsieht, kann sogar genau erkennen wann sämtliche Personen auf einmal anfangen sich ganz doll liebzuhaben. Unausgegorene Figuren und nicht vorhandene Charakterentwicklung könnte man ja noch verschmerzen, wenn wenigstens ein passabler Film dabei herauskommt. Doch selbst seine Inszenierung schafft Ayer gründlich in den Sand zu setzen: Während wir zu Beginn und noch mit authentischen Szenerien konfrontiert sehen, die den Schrecken des Kriegs angemessen einzufangen scheinen, weicht dieser Aspekt abermals unnötigen Story-Konstruktionen und direkt lachhaft wirkenden „Zufällen“. So wird eine von Nazis befreiten Stadt von lautlosen sowie unsichtbaren Bombern auf deutschem Boden (!) angegriffen, nur damit der Jüngling einen Schicksalsschlag erleiden darf und unsere Spaß-Truppe es schafft über die einzige Mine in ganz Deutschland zu fahren. Sämtliche deutschen Soldaten bringen es natürlich nicht ansatzweise, einen einzelnen Panzer auch nur ansatzweise zu treffen und wenn man bedenkt, wie lange selbige brauchen um von A nach B zu marschieren, sollte es tatsächlich niemanden wundern, warum die Deutschen den Zweiten Weltkrieg verloren haben. Hätte man mal lieber die Soldaten schneller laufen, anstatt singen gelassen. Zum letzten Gefecht ist es übrigens üblich, erstmal die Munition vor der Tür stehen zu lassen, dann hat man immerhin nochmal die Möglichkeit, an die frische Luft zu kommen. SPOILER: Den Vogel schießt jedoch natürlich Brad Pitt ab, der heroische Anführer des unserer fünf Gaudiburschen. Vom Anfang des Films mal abgesehen personifiziert selbiger den Inbegriff des amerikanischen Soldaten, welcher sich tapfer für Land und Kameraden aufopfert, dabei selbst nach Ableben keinen Kratzer beherbergt. Hätte die Welt doch nur mehr Brad Pitts… SPOILER-Ende

Visuell macht Fury schon mehr richtig: (Schon wieder) zu Beginn des Films hätte man das Kriegstreiben nicht besser in Szene setzen können. Die unnötig aufdringliche und vor allem nervige musikalische Untermalung fällt hingegen schon negativer auf. Liebes Hollywood, manchmal kann man auch einfach Bilder für sich sprechen lassen, anstatt mit Piano-Geklimper dem Zuschauer eine bestimmte Emotion direkt ins Gesicht zu drücken.

Abschließend lässt sich sagen, dass man vielleicht lieber ein siebtes Mal Der Soldat James Ryan angucken sollte, bevor man auch nur ansatzweise daran denkt, Geld für einen unnötigen Möchtegern-Antikriegsfilm auszugeben. Fury erhält von mir 3 von 10 nackten Brad Pitts, die auf einem strahlenden Panzer persönlich nach Berlin fahren, um den Krieg zu gewinnen.

Fury