Das Fantasy Filmfest in Nürnberg

Killers (Jon)

Ein Psycho-Thriller von den Raid-Machern aus dem Jahr 2014. In 137 Minuten wurde hier erzählt, wie sich zwei Männer, die unterschiedlicher nicht sein können, durch ein makaberes Hobby immer wieder in die Quere kommen. Ihre Freizeitbeschäftigung besteht nämlich aus dem Filmen von grausamen Morden und deren Veröffentlichung im Internet. Während der eine voll hinter seinen Taten steht, ist der andere von Selbstzweifeln geplagt und droht daran zu zerbrechen. Der Film war solide inszeniert und ist nichts für zarte Gemüter. Doch andererseits hat man auch schon viel brutalere Sachen zu Gesicht bekommen (siehe NBC’s Hannibal, Irreversibel o.ä.).

Richtig mitgenommen hat mich der Film jetzt nicht, aber ich wurde gut unterhalten. Und das obwohl der Film in Original-Version gezeigt wurde (also auf Indonesisch mit englischem Untertitel!). Eine Mischung aus Psycho, American Psycho und I Spit on Your Grave mit einigen originellen Elementen, die man sich bei der richtigen Stimmung durchaus mal ansehen kann.

Killers-web

 

 

Wolf Cop (Vali)

Es gibt 2 verschiedene Arten von Trash: Einerseits den unfreiwillig komischen, der keineswegs dazu gedacht ist, Trash zu sein & andererseits die Medien, die sich ihrem Unsinn durchaus bewusst sind. Wolf Cop ist letzteres davon.

Was soll ich sagen, was haben wir erwartet? Zwar versucht Wolf Cop (Ein Cop wird zum Werwolf & bekämpft Verbrechen) eben das Potenzial zu nutzen, was diese schwachsinnige Ausgangssituation zu bieten hat, versagt jedoch auf ganzer Linie. Während die ersten 15 Minuten sogar an eine Edgar Wright-eske Inszenierung erinnert, versagt der Film im späteren Verlauf auf ganzer Linie. Guten Gewissens kann ich diesen Film nur den härtesten der hartgesottenen Trash-Fans empfehlen, auch wenn ich bezweifle, dass irgendjemand Spaß an dem Film haben könnte. Aber hey, immerhin haben wir die Brüste der weiblichen „Hauptrolle“ sehen dürfen, dafür mussten wir nur eine Sexszene mit dem titelgebenden Wolf Cop in Kauf nehmen…

wolfcop

 

 

What We Do in the Shadows (Schosch)

Von den Machern von Flight of the Conchords kommt eine der unterhaltsamsten und lustigsten Filme, die ich dieses Jahr schon sehen durfte. What We do in the Shadows ist eine neuseeländische Mockumentary über Vampire, die in einer Wohngemeinschaft in Wellington zusammen leben.

Der Film parodiert gekonnt Themen wie Blutsauger in der Moderne und Scripted-Reality-Zeug wie Jersey Shore und schafft es mit vielen kleinen Details, dies in 90 Minuten sehr unterhaltsam zu erzählen. Absolut sehenswert und wer mal wieder richtig lachen will, sollte sich unbedingt What We do in the Shadows anschauen. Geeignet für Jung und Alt.

Eine explizitere Kritik von mir kriegt ihr, wenn 5 Zimmer Küche Sarg (deutscher Titel) am 20. Oktober ins reguläre deutsche Kino kommt.

what we do

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Ein Gedanke zu „Das Fantasy Filmfest in Nürnberg

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