Vali schreibt über: Oh Brother where art thou? – präsentiert von Dapper Dan’s Pomade!

Bei Oh Brother where art thou? habe ich ernsthafte Probleme den Titel auszusprechen und mir länger als 2 Sekunden zu merken, wie man diesen richtig schreibt. Nichtsdestotrotz stellt der Film eine äußerst unterhaltsame Reise durch das Mississippi der 30er Jahre dar.

Die Geschichte aus den Federn der Coen-Brüder dreht sich um die 3 Sträflinge Ulysses Everett McGill (George Clooney), Pete Hogwallop (John Turturro, die Nervensäge aus den fürchterbaren Transformerfilmen; Sie werden sich fragen „Welche Nervensäge genau?“ aber darüber reden wir ein anderes Mal) und Delmar O’Donnel (Tim Blake Nelson). Dieses Trio Infernal ist kurzerhand aus dem Gefängnis ausgebrochen, um die von Ulysses versteckte Beute seines letzten Raubzuges zu finden. Allerdings läuft (natürlich) nicht alles so sauber wie gedacht, denn in innerhalb von 4 Tagen soll das angezielte Tal samt Schatz geflutet werden und die Reise hält die ein oder andere Überraschung für unsere Helden bereit.

Als Inspiration dieses Films diente den Coen-Brüdern Homer’s Odysse, was auch am Anfang des Films erwähnt wird und sich jedem mehr oder weniger aufmerksamen Zuschauer auch von selbst erschliessen würde. Die 3 begegnen auf ihrem Weg nicht nur einem blinden Seher, sondern auch einem Zyklopen, Sirenen, Republikanern und anderen Fabelwesen.

Oh Brother where art thou? ist ein konsequent unterhaltsamer Film, der sich Zeit lässt seine Geschichte zu erzählen und nichts zu überstürzen scheint. Alle 3 Protagonisten wirken auf ihre eigene Weise sympathisch, allen voran (offensichtlich) George Clooney mit seiner unbeholfenen leicht dümmlichen Art inklusive Frisur-Fetish. Die größte Stärke des Films liegt zweifelsohne bei dem Soundtrack. Denn dieser dient nicht nur zur Untermalung, die zeitgenössische amerikanische Musik ist ein wesentlicher Bestandteil der Geschichte.

Doch ganz ohne Makel erschien mir Oh Brother where art thou? dann doch nicht. Das Ende wirkte schon stark konstruiert und sogar etwas abrupt, wobei dem Film auch 10 Minuten weniger, mit einem logischeren Schlussakt, ganz gut getan hätte. Auch sollte man keinen weltbewegenden Streifen erwarten, denn der Film zeigt sich sehr minimalistisch an der Oberfläche, auf eine angenehme Art und Weise.

Oh Brother where art thou? bekommt von mir 7 von 10 DapperDan-Pomadendosen und jetzt werde ich mich wieder dem Soundtrack widmen.

Originaltitel: Oh Brother, where art thou?

Erscheinungsjahr: 2000

Regie: Joel & Ethan Coen

Darsteller: George Clooney, John Turturro, Tim Blake Nelson, John Goodman

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