Schosch & Vali schreiben über: Cottage Country – Kein Spaß für die ganze Familie

Trotz der Tatsache, dass Schosch Erwartungen an den Film hatte und Vali keine, wurden wir beide enttäuscht. Aufgrund eines anonymen Hinweises von Sevasti G., auch bekannt als S. Giannitsi, wurden wir auf diese Möchtegern-Horror-Komödie aufmerksam, die Schosch für lächerliche 12,99€ in der örtlichen Drogerie erstand. Bereits nach den ersten 35 Minuten bereute unser aller Schnäppchenjäger diese Entscheidung, sehr zu Valis Vergnügen.

Zum Inhalt zitieren wir einfach mal die DVD-Hülle: „In der familieneigenen Hütte mit Seeblick möchte Todd (Tyler Labine) seiner Freundin Cammie (Malin Akerman) den längst überfälligen Antrag machen. Alles scheint perfekt – würde nicht unvermittelt Todd’s unverschämter Bruder Sal (Schauspieler unwichtig) mit seiner grenzdebilen Freundin Masha (“) auftauchen. Der ultimative Heiratsantrag scheint in Gefahr und Cammie verlangt den sofortigen Rausschmiss der ungebetenen Gäste. Doch der Bruderkonflikt eskaliert – und endet mit Sal’s Enthauptung. Wie viele Leichen auch ihren Weg pflastern: Cammie lässt sich den wichtigsten Moment ihres Lebens nicht versauen!“

Wem es bei dieser Beschreibung noch nicht dämmert, dieser Film gehört in die unterste Schublade der Berlin – Tag & Nacht WG. Zugegeben, die ersten 30 Minuten haben uns wirklich gut unterhalten, auch wenn der Trailer uns diese komplett gespoilert hatte. Nach diesen 30 Minuten geht es steil bergab, wobei Cottage Country dadurch überrascht, konsequent schlechter zu werden. Die erste Hälfte weiß durch sympathische Charaktere und interessante Inszenierung zu überzeugen, bei der man mit den Protagonisten mitfühlt und auch die dadurch getroffenen Entscheidungen eher verständlich sind. Im kompletten Kontrast dazu steht die zweite Hälfte des Films. Nicht nur verlieren sämtliche Charaktere den kompletten Realitätsbezug, es werden auch unnötige sowie uninteressante Personen eingeführt, die rein gar nichts zum weiteren Verlauf der Story beitragen. Zusätzlich scheint der komplette Humor flöten gegangen zu sein und macht Platz für überflüssige Tragik und nicht nachvollziehbare Persönlichkeitsentwicklungen. Zwar konnten wir die Logik hinter der Charakterentwicklung verstehen, die Umsetzung lässt aber stark zu wünschen übrig. Kurz gesagt: Wir mussten uns durch den restlichen Film bis zum unglaublich enttäuschenden (& blöden!) Ende durchquälen und hoffen, dass wir dieses Desaster bald wieder vergessen können.

Zwar hat der Film, wie bereits erwähnt, seine positiven Seiten (Tyler Labine = Schosch –Haha!), diese gehen aber hoffnungslos im Mahlstrom der Geschmacklosigkeit unter. Wir können den Film niemandem mit gutem Gewissen empfehlen und damit erhält Cottage Country 2 von 10 abgetrennten Gliedmaßen im See.

Fazit Schosch: Ich trauere immer noch um meine 12,99€. Da hat der Cameo-Autritt des Jokers das Kraut nicht einmal mehr fett gemacht. Nach einem ganz guten Trailer kam ein ziemlich schlechter Film.

Fazit Vali: Ich finde immer noch ziemlich witzig, dass Schosch 12,99€ für diesen Schmuh ausgegeben hat. Der Verantwortliche für die Kritik auf dem DVD-Cover sollte sich mal beruflich neu orientieren, denn Cottage Country ist weder extrem grausam, noch lustig, noch Horror-Film, geschweige denn eine Komödie.

 

Regie: Peter Wellington

Originaltitel: Cottage Country

Erscheinungsjahr: 2013

Darsteller: Tyler Labine, Malin Akerman, Lucy Punch

 

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