Schosch schreibt über: Die Tribute von Panem: Catching Fire – Brot und Reality TV-Shows für das Volk

SO VIEL GELD LÄSST SICH, WEISS GOTT, NICHT MIT ETWAS GUTEM VERDIENEN.

Vornherein sag ich es lieber gleich, für mich war der Film wirklich nicht gut. Das soll jetzt nicht heißen, dass er schlecht ist, sondern ich hab keinen Draht dazu gefunden und gehöre einfach nicht zum Zielpublikum! Für Fans der Bücher, des vorherigen Films und die, die so Teenie-Liebes-Film-Zeug mögen, wird der Film sicherlich ein sehr unterhaltsames Erlebnis. Aber ich glaub wirklich nur für solche Leute.

Genug der Einleitung, jetzt erst mal zu Story. Um was geht es? Nach den Ereignissen des ersten Filmes müssen Katniss (Jennifer Lawrence) und Peeta (Josh Hutcherson) , da sie die letzten Spiele gewonnen haben, eine Siegertour durch alle 12 Bezirke machen, um dort eine Lobrede auf die Regierung vor den Bewohnern des jeweiligen Distriktes und vor den Verwandten der getöteten Tribute aus dem ersten Film zu halten.

Präsident Snow (Donald Sutherland) ist nicht gerade erfreut über den Ausgang der 74. Hungerspiele, denn seitdem herrscht im Volk der Drang zur Revolution, was unter anderem durch Katniss Everdeens Handeln in den letzten Spielen ausgelöst wurde. Kurzerhand beschließt Präsident Snow für die 75. Hungerspiele (das dritte Jubel-Jubiläum) ein Best-of-Spiel zu machen. Das bedeutet, dass die Tribute aus den jeweiligen Siegern der vorherigen Spiele ausgewählt werden. Daraufhin müssen Katniss und Peeta wieder in den Hungerspielen antreten und diesmal gegen stärkere Gegner bestehen. Ein weiterer wichtiger Bestandteil der Story ist die genretypische Beziehung von Katniss zu Peeta und/oder Gale (Liam Hemsworth).

Ja, das ist im Groben die Story und ich hab weniger gespoilert als der Trailer. Auch wenn der Film für mich nicht unbedingt sehenswert war, hatte er schon einige tolle Momente, die mich begeisterten. Zum einen waren die schauspielerische Leistungen aller Akteure wirklich sehr überzeugend. Vor allem Jennifer Lawrence hat ihre Katniss souverän porträtiert (ich weiß nicht ob die wirklich so unsympathisch sein soll, aber wenn ja, WOW gut gemacht). Ein weiterer positiver Punkt war das erstklassige Setdesign und die ziemlich ausgefallenen Outfits. Aber das war auch schon alles was mir positiv aufgefallen ist.

Fazit: Wer auf diese Art von Filme steht und nichts dagegen hat schon nach 30 Minuten (von 141!) zu wissen, wie der Film ausgeht, soll sich ihn ruhig reinziehen. Und wer, wie oben schon erwähnt, zu der Zielgruppe gehört, sollte einfach meine Meinung dazu vergessen und den Film unverblümt genießen. Von mir erhält Die Tribute von Panem 5 von 10 Revolutionsfinger in der Höhe.

 

Originaltitel: The Hunger Games – Catching Fire

Erscheinungsjahr: 2013

Regie: Francis Lawrence

Darsteller:Jennifer Lawrence, Josh Hutcherson, Donald Sutherland, Liam Hemsworth, Woody Harrelson, Elizabeth Banks, Philip Seymour Hoffman

hungergames

Advertisements

Ein Gedanke zu „Schosch schreibt über: Die Tribute von Panem: Catching Fire – Brot und Reality TV-Shows für das Volk

  1. Pingback: Hier gibt´s alle bisher veröffentlichten Kritiken | Kinetoskopen

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s